Untergrundhütte Kuinderbos

Im Kuinderbos im Noordoostpolder wurde eine Nachbildung einer Untergrundhütte errichtet, als Symbol für die Befreiung von Kuinre und dem Noordoostpolder durch die Kanadier am 16. und 17. April 1945.

Der Noordoostpolder ist erst seit 1942 trockengelegt, daher gab es dort während des Zweiten Weltkriegs noch fast nichts. Da die deutschen Besatzer jedoch in den zukünftigen Erträgen dieses neuen Landes für das Dritte Reich eine Chance sahen, durften die Urbarmachung und die Vorbereitung des Bodens für die Landwirtschaft fortgesetzt werden. Zu diesem Zweck kamen Männer aus den ganzen Niederlanden in den neuen Polder, unter anderem, um der Zwangsarbeit in Deutschland zu entgehen.

So wurde der Noordoostpolder, der dam…

Im Kuinderbos im Noordoostpolder wurde eine Nachbildung einer Untergrundhütte errichtet, als Symbol für die Befreiung von Kuinre und dem Noordoostpolder durch die Kanadier am 16. und 17. April 1945.

Der Noordoostpolder ist erst seit 1942 trockengelegt, daher gab es dort während des Zweiten Weltkriegs noch fast nichts. Da die deutschen Besatzer jedoch in den zukünftigen Erträgen dieses neuen Landes für das Dritte Reich eine Chance sahen, durften die Urbarmachung und die Vorbereitung des Bodens für die Landwirtschaft fortgesetzt werden. Zu diesem Zweck kamen Männer aus den ganzen Niederlanden in den neuen Polder, unter anderem, um der Zwangsarbeit in Deutschland zu entgehen.

So wurde der Noordoostpolder, der damals bereits die Abkürzung NOP trug, in diesen Jahren als das niederländische Paradies für Untergetauchte bekannt. Leider endete dieses Paradies im November 1944, als die Deutschen aufgrund des Herannahens der Alliierten hier mehr als 1.500 Männer festnahmen, sie über den später so genannten Razziapad abtransportierten und in Deutschland in der Kriegsindustrie zur Arbeit zwangen.

Die Nachbildung der Untergetauchterhütte wurde aus Holz aus dem Kuinderbos gebaut und ist halb eingegraben. Eine Schicht Erde bedeckt die robuste Konstruktion aus Pfählen und Brettern. Der Boden der Hütte ist mit Muscheln aus dem Wattenmeer bedeckt. Daneben steht eine Informationssäule, an der Besucher Geschichten von Untergetauchten aus dem Krieg hören können.

Sie erreichen die Untergrundhütte über den Razziapad, vom TOP am Parkplatz an der Hopweg 2b in Bant aus.

Hier schon mal ein Vorgeschmack

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